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Rechtliche und organisatorische Grundlagen
Wichtigste Grundlagen für die Jugendfeuerwehr Hamburg sind die Jugendordung der Jugendfeuerwehr Hamburg und die Verordnung über die Freiwilligen Feuerwehren in Hamburg sowie das Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII).

DIE JUGENDORDNUNG

Die Jugendordnung ist 1992 entstanden und wurde durch den damaligen Landesjugendfeuerwehrwart, Gerd Langeloh, und den damaligen Landesbereichsführer, Hermann Stahlbuhk, unterschrieben.
Ein Jahr darauf, 1993, erfolgten kleine Veränderungen.
Dann wurde die Jugendordnung erst wieder im Jahr 2003 grundlegend novelliert. Die in zehn Jahren gelebte Praxis wurde mit ausreichend Freiraum in die neue Jugendordnung eingearbeitet.
U.a. sind 2003 der Begriff "Landesjugendsprecher" oder die neuen Definitionen für die Fachbereiche Bildung und Finanzen sowie Wettbewerbe eingeführt worden. Die bisherigen Direktionssitzungen wurden formell zu Entscheidungsgremien, in denen die Jugendlichen die 2/3-Mehrheit haben.
Auch die Wahlversammlung für den Landesjugendfeuerwehrwart und seinen Vertreter wurde nun neu durch die Delegiertenversammlung geregelt. Damit wird der oberste Jugendfeuerwehrwart mehrheitlich durch Jugendliche gewählt.
Im Jahr 2006 wurde die Jugendordnung erneut geändert. Die Strukturveränderungen von Direktion auf Bereich machten die Anpassung sowie Einführung einer neuen Wahlversammlung erforderlich.

Eine Änderung der Jugendordnung bedarf einer 2/3-Mehrheit in der Delegiertenversammlung. Sie muss anschließend gem. § 47 VOFF durch den Landesbereichsführer der Freiwilligen Feuerwehr bestätigt werden.

Hier gibt es die Jugendordnung zum Download.

VERORDNUNG ÜBER DIE FREIWILLIGEN FEUERWEHREN (VOFF)

Die VOFF ist die rechtliche Grundlage für die Erstellung einer Jugendordnung (§47 VOFF), regelt jedoch mehr.
§ 46 regelt die Aufgaben der Jugendfeuerwehr und sichert die Eigenständigkeit der Beschlüsse der Versammlungen innerhalb der Jugendfeuerwehr. Er regelt die Leitungsfunktionen sowie die Einrichtung eines Jugendfeuerwehrausschusses sowie der Jugendvertretung (Jugendsprecher).

Die VOFF wird in enger Zusammenarbeit mit der FF und den zuständigen Stellen der Fachbehörde durch den Senat als Senatsverordnung erlassen.
Die letzte Novellierung der VOFF erfolgte 2001.

KINDER- UND JUGENDHILFEGESETZ (KJHG)

Das KJHG ist eines der Sozialgesetzbücher und regelt bundeseinheitlich die Kinder- und Jugendhilfe.
Die VOFF geht in § 46 II auf das KJHG ein und definiert, dass die Arbeit der Jugendfeuerwehr im Sinne dieses Gesetz erfolgen soll. Damit ist auch sichergestellt, dass die Jugendfeuerwehr als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt wird und damit auch förderungswürdig ist.
Die Mischung innerhalb der Jugendfeuerwehr aus Technischer Bildung, allgemeiner Kinder- und Jugendarbeit und politischer Jugendbildung liegt in diesem Gesetz begründet.

Hier gibt es eine kommentierte Fassung des KJHG.

  
 
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